Paganini´s...

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Montag, 26. März 2012

Neukölln! Mon Amour!

Paganini´s residiert in Neukölln! Rixdorf!


Als wir vor fünf Jahren vom ewigen Szene-Bezirk Schöneberg nach Neukölln umgezogen sind, waren die Stimmen des begleitenden Chorus monoton: "Wie könnt Ihr nur!"
Inzwischen sind sie verstummt oder summen das Liedchen "...in Rixdorf ist Musike!"
Vor fünf Jahren...das ist nun fast schon Nostalgie: Uns wurde von der Hausverwaltung ein roter Teppich ausgerollt, über den wir ins neue Heim schritten, wie Prinzessin und schwarzer Panther aus 1000 und 1 Nacht!
Inzwischen ist der ehemalige Schmuddelbezirk Belins ausgiebig gentrifiziert und saniert, die Miete angeglichen...um unser Haus herum (denkmalgeschützt), reihen sich Bars, Cafes und Galerien (auch die von Frank Zander, mit unbezahlbaren, quietschbunten Bildern!), das geht schnell in Berlin, die Geburt, Hoch-Zeit und langsame Verkrustung der sogenannten innovativen Area!
Doch Neukölln hat noch Zeit!

Neben dem Saalbau an Neuköllns neuem Glanz maßgeblich beteiligt, die Neuköllner Oper!



By Denis Apel


"Die „Neuköllner Oper“ entstand aus dem Widerspruchsgeist, die damals konventionell-bürgerlich besetzte Gattung „Oper“ so lebensnah wie möglich und überall, vor allem aber in sog. „kulturfernen“, „problematischen“ Bezirken wie Neukölln zu spielen. Zunächst als Einzelprojekte gefördert und an unterschiedlichen Spielorten aktiv, bespielt die Neuköllner Oper seit 1988 den ehemaligen Ballsaal in der Passage Neukölln. Als durch den Senat institutionell gefördertes Privattheater gilt sie als „dramaturgisch innovativstes Musiktheater Berlins“ und „Berlins viertes Opernhaus“, wie Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit, Presse und Senat schreiben.
„Die Neuköllner Oper in der Karl-Marx-Straße ist Berlins kreativstes Musiktheater. Sie strahlt weit über den Bezirk hinaus mit Volksopern, Opern-Ausgrabungen, satirischen Adaptionen, musikdramatischen Experimenten und lebensnahen aktuellen Musicals. Humorvoll, kreativ, und immer auf den Menschen bezogen, setzt sie neue musikalische und inhaltliche Maßstäbe... Die Neuköllner Oper (NKO) ist als vierte Opernbühne der Stadt für diese wahrscheinlich unverzichtbarer als die eine oder andere der drei großen Opernbühnen.“ (aus den Evaluierungs-Gutachten über die Berliner Privattheater des Berliner Senats).
Aufgrund einer ziemlich einzigartigen Produktionsweise und unterstützt von zahlreichen Freunden und Kooperationspartnern, kann die Neuköllner Oper nicht nur Ungewöhnliches, sondern auch ungewöhnlich Vieles anbieten."(www.neukoellneroper.de)




Besonders reizvoll jeden Montag, die "Montage":
"Eine Stunde Unerhörtes, noch nie Gesehenes auf der Bühne der NEUKÖLLNER OPER" im dazugehörigen Café-Restaurant "Hofperle".
Eintritt frei! Austritt mit Hut! Buntes Sammelsurium aus Klein- und Großkunst!

Probebühnen-Abende am Tag des Mondes. Ein schimmerndes Highlight, das hier wärmstens empfohlen sei! Selbst die Neuköllner Ur-Bevölkerung traut sich das zu und sitzt im feinen Zwirn neben dem Professor in Blue-Jeans!



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