Paganini´s...

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Donnerstag, 5. Juli 2012

Die wunderbare Mythologie! II. Teil:

Das Gilgamesch-Epos!...eine Geschichte von Liebe und Tod!

Frau zähmt Wildmann, Wandteppich

Ja, die wunderbare Mythologie!
In loser Folge will Paganini´s ein Streiflicht darauf werfen, so wie die Mythologie von jeher das Dunkel unserer (Menschen-)Welt durchleuchtet hat.
Sie fand die Chiffren für das Prinzip, das uns bewegt:
Das Schicksal des Menschen, ein Mensch zu sein!

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Die Liebe von: Gilgamesch zu Enkidur, Enkidur zur Frau (Macht der gesitteten, unsittlichen Frau), Gilgamesch und Enkidu zum "MannSein"( zum Kampf), Ishtar zu Gilgamesch,  Gilgamesch zum Leben,  Gilgamesch zum Tod...!
Der Tod :...als Besonderheit des Menschenschicksals und dem Erschrecken des Menschen, als Einziger um seine...
a) Sterblichkeit zu wissen!
b) um die potentielle Unsterblichkeit zu wissen! 
c) nach Mitteln zu suchen, den Tod zu überwinden!

Der Inhalt:
Gilgamesch ist zu 2 Drittel Gott und zu 1 Drittel Mensch. Selbstherrlich, aber auch grandios, herrscht er über Uruk. In seiner Größe ist er einsam und ent-menscht. Dennoch ist er der Sohn seiner Mutter.
Diese prophezeit ihm einen "Bruder im Geiste", gleich stark, gleich suchend, gleich leidend.
Gilgamesch ist der Weh-Froh-Mensch genannt.
Enkidu ist der wilde Mann. Stark wie ein Stier. Kind der Wildnis. Gezähmt wird er durch List.
Eine Priesterin aus Ishtars Tempel lehrt ihn die Liebe. Der Wilde wird KulturMensch! Hier wird Enkidu zu Gilgameschs Bruder: Ein Weh-Froh-Mensch. Er vermisst die Freiheit des Wilden und kann dennoch nicht mehr zurückfinden in die Einheit ohne Polarität. Er trifft auf Gilgamesch, es kommt zum Kampf, keiner verliert und keiner gewinnt.
Fortan lieben sie einander!
Sie bestehen Abenteuer, bezwingen den Dämon Chumbaba, durchleben Ängste, Träume, Siege und Zittern und halten sich warm, auch in tiefster Nacht.
Sie sind Menschen, die sich für Götter halten und gehen immer weiter, über Grenzen, immer weiter...zu Ishtars Garten. Sie pflücken verbotene Früchte! Ohne Respekt!
Ishtar erkennt dennoch Gilgameschs Charisma und will ihn zum Mann. Er höhnt ihr, Sie schickt Krankheit und Leiden und qualvollen Tod zum Liebsten des Gilgamesch.
Enkidu stirbt.
Fortan sucht Gilgamesch, zerrissen zwischen Todesangst und Todessehnsucht den Gang auf der Linie. Er geht auf den Tod - die Unterwelt - zu, angeblich das Kraut des Lebens suchend.
In diesem Spannungsgefüge gibt es kein Über-Leben.
Nach dem  Leben zu suchen, ohne den Tod anzuerkennen, ist unmöglich!

Gilgamesch-Epos: Das älteste Epos der Menschheit - das klügste Epos der Menschheit!
Und vielleicht das Schönste!


Mann und Tod, Holzstich

...und was lernen wir aus dieser uralten Geschichte?
Nichts, aber rein gar nichts, hat sich verändert!
Seit Ur, das der Anfang war !

               

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