Paganini´s...

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Freitag, 30. November 2012

Das wunderbare Gewebe...

...eines Gedichtes...!


Ingeborg Bachmann: 

Römisches Nachtbild


Wenn das Schaukelbrett die sieben Hügel
nach oben entführt, gleitet es auch,
von uns beschwert und umschlungen,
ins finstere Wasser,

taucht in den Flussschlamm, bis in unsrem Schoß
die Fische sich sammeln,
Ist die Reihe an uns,
stoßen wir ab

Es sinken die Hügel,
wir steigen und teilen
jeden Fisch mit der Nacht.

Keiner springt ab.
So gewiß ist´s, dass nur die Liebe
Und einer den andern erhöht.

Aus: Anrufung des Großen Bären 1956. 





Grafitti von Jef Aerosol 


Paganini, der Kater, in der Redaktionskonferenz:

Huhuhu..., eines meiner sieben Leben, auch zwei oder drei, hätt´ ich so gern zur Verfügung gestellt,
für sie, damals, aber sie wollte ja nicht...., Huhuhu!

Redakteurin und Redaktion:

Na klar, Herr Paganini, Sie hätten sie retten können, damals, vor sieben mal sieben Jahren!
Hahaha!

Paganini, der Kater, gähnt gelangweilt und rollt sich zusammen. Er schläft sofort ein.

Traüme sind Schäume und manchmal so wahr!




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