Paganini´s...

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Samstag, 2. März 2013

Der wunderbare Drehbuch-Anfang!

Man kann es sich nicht aussuchen...

...was für ein Drehbuch-Autor man werden will!

Der Eine ist es eben!
Der Andere was für Einer!


Ab Heute, in loser Folge, bei Paganini´s, "Der wunderbare Drehbuch-Anfang", der oft schon in der ersten Sequenz so geschickt in Plot und Psyche des Protagonisten einführt, dass man Regie und Darsteller darum beneiden mag!





Folge I mit Bernd Lange, REQUIEM:






WEG ZUR KAPELLE                                  AUSSEN /TAG


Ein Herbststurm. MICHAELA KLINGLER, eine junge Frau Anfang zwanzig, kämpft sich auf dem Fahrrad eine Anhöhe hinauf. Der Wind und der Regen peitschen ihr ins Gesicht. Ihr Fuß rutscht vom Pedal, beinahe stürzt sie, aber sie kann sich gerade noch am Lenker abstützen. Sie bleibt stehen und atmet erschöpft durch. Mit dem regennassen Ärmel ihres Mantels wischt sie sich die Haare aus dem Gesicht und sieht zur Anhöhe. Dort an der Spitze steht eine Kapelle. Beherzt steigt sie auf, tritt in die Pedale und kämpft sich die Straße weiter vorwärts.


KAPELLE                                                    INNEN / TAG

Der bescheidene Altarraum ist mit Kerzen festlich erleuchtet. Michaela sitzt in der ersten Reihe und legt ihren durchnässten Mantel neben sich. Sie kniet und faltet die Hände zum Gebet.


Michaela

Bitte.


Sie sieht zum Altar, als ob sie davon tatsächlich eine Antwort bekommt und verharrt in der Pose der Fürbitterin.








Bei der Berlinale 2006 wurde der Film bejubelt und ausgezeichnet.
Im Scheinwerferlicht stehen immer Darsteller und Regisseur!
Die graue Eminez hinter dem Ganzen ist oft - unerkannt und unpopulär - der Autor!


 Und wir, die Paganini´s-Redaktion, tauchen jetzt unter und auf, in der Film-School, 
drücken dort die Schulbank und melden uns irgendwann wieder: 
Wenn Ruhe einkehrt - im großen Schnurren - der Paganini´s-Redaktion!


Bis Dahin! Wann auch immer!



Paganini, der Kater, in der Redaktionskonferenz:

Was würde jetzt wohl der Marcel sagen, Hmmmh? 
Der alte Freund und Weggefährte, der Reich, der Ranicki?
Natürlich würde er jetzt sagen:
Und so sehen wir betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen.!















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