Paganini´s...

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Freitag, 3. Mai 2013

Ein guter Salon kennt die aufgegangene Naht am Cocktailkleid:


...dies Symbol für Glanz und Vanitas!


Es gibt keinen Salon in Berlin, der so sehr dem Ur-Bild eines Salons gleicht, wie der literarische Salon von Britta Gansebohm, der nun 18 Jahre alt wurde!

Der notwendige Touch Bohème wird durch die fragile Erscheinung der Dame in Salon-Robe (natürlich ohne Spliss im Saum) perfekt verkörpert:
Die Germanistin, Tänzerin und Schauspielerin transportiert diesen Zauber, der an Verletzbarkeit und Eigensinn von Vivien Leigh erinnern könnte.
Dennoch ist Britta Gansebohm Sie selbst, spielt keine Rolle und ist erfolgreich im Berliner Literatur-Milieu etabliert.

Nein, wir lassen die Metaphern und sagen nicht "nun wird die Chose erwachsen", sondern wir sagen 
"Herzlichen Glückwunsch"!

Im Übrigen sind wir an diesem Geburtstag erstmalig zu diesem Salon geeilt, obwohl eine halbe Ewigkeit um seine Existenz wissend, doch gerade deshalb immer vertagend: 

Och, da können wir doch auch nächsten Monat hin!

Dumm gelaufen, wir haben vermutlich was verpasst!


Der literarische Salon von Madame Geoffrin (1755)

Immerhin gab´s für uns zur Geburtstagsfete des Literarischen Salons auf einen Schlag dies:

Aus ihren aktuellen Büchern oder neue Texte lasen...

Alexa Hennig von Lange
Jan Peter Bremer 
Kathrin Röggla
Norbert Zähringer
Luo Lingyuan
Claudius Hagemeister
David Wagner
Barbara Sichtermann

Ihre eigenen Chansonlieder sangen...

Boris Steinberg
Corinne Douarre
Renee Van Bavel
Sven Bünger

Allesamt, immerhin, irgendwann in der Talentschmiede B. Gansebohm-Salon aus dem damaligen Ei geschlüpft!

Den oftmals überaus prätentiösen, ironie-fernen und unglamourösen Dichter-Lesungen 
der Literaturszene im steifen Ambiente, wurde hier mit viel Musik, Heiterkeit und Verve ein Schnelldurchlauf durch die aktuelle Bücher-Landschaft geboten.

Merke: Der Literat von Heute kann sich präsentieren wie ein Comedian (z.B. J. P. Bremer) oder eine Lesung als Performance gestalten (z.B. K. Röggla)!


Die Texte klingen manchmal fast so, als seien Sie im Hinblick auf Präsentations
tauglichkeit 
geschrieben worden! 
Aber: Vermutlich reine Unterstellung! 
Und: Spass macht´s trotzdem!


http://www.salonkultur.de/

Der neue Ort im TAK-Theater im Aufbau-Haus (Aufbau-Verlag), mit viel rotem Plüsch und Kerzenleuchter, passt wie angegossen zum Konzept!
Genau so geht Literatur-Salon! 




Redakteurin und Redaktion in der Redaktionskonferenz:

Lieber Herr Paganini, lassen Sie uns bitte verstehen?
"Ein guter Salon kennt die aufgegangene Naht am Cocktailkleid"!
Was wollen Sie uns damit sagen?
Bitte, Herr Paganini, erklären Sie...!?

Paganini, der Kater, gähnt, rollt sich zusammen und Redakteurin und Redaktion hören, 
wie sein Schnurren in lautes Schnarchen übergeht.
Ihr könnt mich mal, Allleee!!! heißt das.







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