Paganini´s...

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Sonntag, 9. Februar 2014

Enfant terribles are very gentle:

Wenn Sie Lars von Trier heißen!


Die Paganini´s  fühlen sich am Potsdamer Platz auch in  diesem Jahr, als seien sie Teil eines monumentalen Science- Fiction geworden!

Mit Ausstieg aus Taxi, Bus oder U-Bahn, beginnt eine quietschbunt angestrahlte Kulissen-Welt!
Andächtig überqueren Wir den Platz, aus rotem Stein, in dem die eingelassenen Sterne so tun, als seien sie aus Hollywood.
Ein Blick in die Kuppel  des Sony-Centers macht noch immer schwindeln und die Bäumchen der Alten Potsdamer Straße wirken in ihrem Schmuck, als seien sie aus Plastilin.
Das Areal der Berlinale, mit Multiplex und rotem Teppich, braucht den Vergleich mit Film-Kulissen nicht zu scheuen:

Eine Kunstwelt!
Eine Menschenwelt!
Eine Film-Welt!
Fürwahr!


Foto:Tuluquaruk


2014 lässt der Zigaretten rauchende Berlinale-Besucher übrigens das Wetter als Gottesbeweis durchgehen!

Das ist die erste Berlinale, seit Einführung des Rauchverbotes in Gaststätten, in der man den Cappuccino im Freien genießt, ohne an Unterkühlung zu sterben!
Ach, was für ein schöner Berlinale-Sonntag, um Skandale oder Skandälchen zu wünschen:
Welcome, Lars von Trier!

Kommt ER oder kommt er nicht?

Dieter Kosslick zeigt sich da bereits im Vorfeld zuversichtlich.

 „Ich kann ganz gut mit Dem“!

Soll er gesagt haben, der Zampano des Festes!
Und so erscheinen, zur Foto-Konferenz der Welt-Ur-Aufführung  von Nymphomaniac,
denn auch Kosslick (in Stoffhose und Jogging-Jacke), nebst der Film-Crew
(ohne Charlotte Gainsbourg), mit einem lächelnden Lars von Trier.

Letzterer(augenzwinkernd) gekleidet in ein T-Shirt, das die goldene Palme von Cannes zitiert! 

Oh, so freundlich schaut er in die johlend-begeisterte Masse der geladenen Fotografen,
der Lars von Trier.

Uma Thurman allerdings, wird für ihr Posing fast noch mehr geliebt.

Das Enfant terrible, das kein Enfant terrible zu sein scheint, fehlt viel- (und nichts-) sagend, zur nachfolgenden Presse-Konferenz.
Ein feiner Schachzug vielleicht!

Die Schauspieler können so doch viel ungenierter über die geleistete Arbeit an dem Film erzählen und über den Ausnahme-Regisseur schwärmen.

„Very gentle!“, „The best days in my life“, „He is a very funny man“, „An actor is very safe in the hands of Lars“:

Das Urteil der anwesenden Schauspieler gleicht unisono einer großen Liebeserklärung!

Und so ist auch das Thema des Films, für keinen der Mitwirkenden, skandalträchtig gewesen!

Ein großes Vertrauen in von Triers Arbeit hat dazu geführt, dass die Schauspieler Alles riskieren konnten, ohne sich ungeschützt zu fühlen.

„It is confortable to work with him and so you can risk!“

So fasst Christian Slater die Erfahrungen als Actor in Nymphomaniac zusammen.

Kein Skandal also in Berlin. Mit Lars von Trier!

Zumindest, wenn die Presse nicht doch noch Lust bekommt, etwas in der Art zu finden.

Der Regisseur braucht längst keine Skandale mehr. Für seine Arbeit.
Und er braucht auch keine Schonung mehr. Für seine Arbeit.

Lars von Trier kann so ziemlich alles tun. Was er will. Wie er will.

Gott sei Dank!


Foto: George Biard


P.S. Noch einmal auf dem Red Carpet:

Uma Thurman
und Christian Slater versuchen schnellstmöglich, den Eingang des Berlinale-Palast zu erreichen.
Lars von Trier, nach ihnen seiner Limousine entsteigend, hat Zeit.

Er folgt, very gentle und sehr natürlich, den Rufen der umstehenden Cineasten.
Und schreibt Autogramme!

Uma Thurman  und Christian Slater kehren um und folgen seinem Beispiel:

Film-Fans jubeln im Glück!




P.S. Bitte verzeihen Sie eventuelle Fehler in den englischen Zitaten:
 English is not our favorite, so we ever make some mistakes!
Sooooo Sorry!




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