Paganini´s...

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Donnerstag, 15. Januar 2015

Das wunderbare Interview!

Ein Reporter eines der öffentlich-rechtlichen-Dritten befragt Paganini, den Kater, zu:


"Braucht es den subventionierten Literaturverlag?"




Paganini by Paganini´s!



Reporter: Hallo und herzlich Willkommen, Herr Paganini!

Paganini: Ja!

Reporter: Wir wollen uns Heute über die Frage unterhalten, ob ein wirklich literarischer Verlag in der jetzigen Zeit, und ich sage absichtlich jetzigen und nicht heutigen Zeit, notwendig Subventionen erhalten sollte, um tatsächlich literarisch zu sein!

Paganini: Eindeutig. Ja!

Reporter: Ja? Sie plädieren also für Subventionen hinein in Literaturverlage?

Paganini: Unbedingt!

Reporter: Aha, das hört sich ja nach einem ganz ultimativem Statement an. Dabei scheinen sich die Geister bei dieser Frage stets zu scheiden...!?

Paganini: Welche Geister? Im Ernst, wer könnte gegen die Subvention eines literarischen Verlages sein. Doch kein Geist, im Sinne geistiger Kapazität, oder?
  
Reporter: Sie könnten meinem Geist vielleicht auf die Sprünge helfen und mich argumentativ von der Notwendigkeit subventionierter Literaturverlage überzeugen!
  
Paganini: Ja!

 Reporter: Ah! Ja!! Könnten Sie uns bitte Argumente...!

 Paganini: Ja, ich sage Ihnen jetzt einmal was, ich würde nämlich sofort selbst in so einen Verlag hinein subventionieren!

 Reporter: Ah! Sie würden subventionieren! Also Sie investieren auch Geld in die Subvention eines Verlages, sofern er...?

 Paganini: Nein!
  
Reporter: Also doch nicht! Sie subventionieren nun doch nicht...?

Paganini: Doch! Ich subventioniere. Mich. Hinein. In den subventionierten Literaturverlag!

Reporter: Das ist ja spannend! Allerdings reicht meine geistige Kapazität scheinbar noch nicht  aus, um Ihnen tatsächlich folgen zu können. Womit wollen Sie sich jetzt tatsächlich an eventuellen Subventionen eines Literaturverlages beteiligen...?

Paganini: Mit mir und der Fülle meiner Werke. Sehen Sie, das ist doch reine Ressource. Reine Energie. Meine Energie. Die steckt da drin. In meinen gesammelten Werken.
Die stelle ich ALLE zur Verfügung!

Reporter: Die stellen Sie gratis zur Verfügung? Als Subvention? 

Paganini: Gratis? Nein. Niemals!

Reporter: Nein? Also nicht? Wie ich höre, sind wir am Ende unserer Sendezeit angekommen. Wir bleiben dran am Thema und verabschieden uns von Ihnen, Tschüss, Herr Paganini!

Paganini: Tschüss!



Wie der werte Leser merken kann, braucht es manchmal doch noch einen Plan B und der taugt dann bestenfalls besser als Plan A und Plan A schlimmstenfalls nicht einmal als Plan B!

Deshalb sei verwiesen auf das WAZ-Interview mit Joachim Unseld zur o.g. Frage!

Hier der Link: Verleger Unseld beklagt Null-Renditen auf dem Buchmarkt









Kommentare:

  1. Amazing blog and very interesting stuff you got here! I definitely learned a lot from reading through some of your earlier posts as well and decided to drop a comment on this one!

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